Artenschutz und Artkataster

Ein Teil der Artdaten, dargestellt in QGIS 2.18
Ein Teil der Artdaten, dargestellt in QGIS 2.18

Zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Rhein-Sieg-Kreises und dem LANUV NRW bauen wir derzeit ein Kataster mit Daten zur Verbreitung von seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten im Rhein-Sieg-Kreis auf; zur Eingabe nutzen wir teilweise die Fachschale des Lanuv in GISPAD 5, teilweise Artenportale im Internet wie z.B.

Die Daten können in GIS-Systeme importiert und dargestellt werden; wir nutzen sie für die Planung von Artenschutzmaßnahmen (z.B. Anlage von Laichgewässern, Entbuschungen für wärmeliebende Arten u.a.m), für Berichtspflichten des Landes NRW und für Hinweise im Rahmen von Planungsverfahren und Eingriffe in Natur und Landschaft. Für Fundmeldungen von seltenen Tier- und Pflanzenarten sind wir jederzeit dankbar (s. Kontakt).   

Vorbildliche Väter: eine männliche Geburtshelferkröte mit Eipaket, Oedingen 2013 (Bild: K. Weddeling)
Vorbildliche Väter: eine männliche Geburtshelferkröte mit Eipaket, Oedingen 2013 (Bild: K. Weddeling)

Einen wichtigen Teil unserer Arbeit bilden Artenschutzprojekte für Tier- und Pflanzenarten, die für unsere Region charakteristisch, im Bestand gefährdet sind und Betreuung benötigen. Beipiele sind Schwarz- und Rotmilan, Gelbbauchunke, Knoblauchkröte, Geburtshelferkröte, Mauereidechse, Ameisenbläulinge oder die Weinbergsflora und Ackerwildkräuter.

Zur Finanzierung der umfangreichen Tätigkeiten wirbt die Biologische Station zusätzlich zu ihren Haushaltsmitteln Drittmittel ein. Zu nennen sind Zuwendungen der Sparkassen- oder HIT-Stiftung, die Zusammenarbeit mit der Nordrhein-Westfalen Stiftung Natur-Heimat-Kultur oder mit dem Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. (ETN). Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert die Biologischen Stationen im Rheinland über das Netzwerk Biologische Stationen Rheinland.