Buchenaltbestand (Bild: K. Weddeling)
Buchenaltbestand (Bild: K. Weddeling)

Westlich des Rheins, von Wachtberg im Süden bis Frechen im Norden, erstreckt sich der Höhenrücken der Ville. Sie ist der Westrand des Grabenbruchs, in dem heute der Rhein verläuft.

 

Die Ville ist überwiegend bewaldet und bildet mit dem Kottenforst eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in der Niederrheinischen Bucht. Typische Bewohner dieser z.T. feuchten Eichen-Hainbuchen und Buchenwälder sind u.a. Springfrosch, Feuersalamander, zahlreiche

Fledermausarten und Spechte. Auch die sehr heimlich lebende Europäische Wildkatze hat sich die Ville wieder selber erobert. In einigen großen Abgrabungen kommen z.B. Kreuz- und Wechselkröte und Uferschwalben vor.

Laichgewässer der Knoblauchkröte bei Heimerzheim in der Börde (Bild: K. Weddeling)
Laichgewässer der Knoblauchkröte bei Heimerzheim in der Börde (Bild: K. Weddeling)
Typischer Bewohner der Streuobstwiesen in der Börde und auf der Ville, der Steinkauz (Bild H.Steinschulte).
Typischer Bewohner der Streuobstwiesen in der Börde und auf der Ville, der Steinkauz (Bild H.Steinschulte).

Westlich der Ville erstreckt sich die Zülpicher Börde. Gute Lössböden und ein mildes Klima machen diesen Gunstraum landwirtschaftlich bedeutsam, mit Zuckerüben und Getreide als vorherrschenden Kulturen. Typische Tierarten dieser intensiv genutzten Kulturlandschaft sind u.a. Kiebitz, Rebhuhn und Knoblauchkröte.  Im Umfeld von Rheinbach und Meckenheim finden sich große Obstplantagen, zumeist Äpfel, die das Bild der Kulturlandschaft prägen.