Eifelfuß und Drachenfelser Ländchen

Lebensraum des Dunklen Ameisenbläulings: Graben mit Gr. Wiesenknopf bei Ersdorf; im Hintergrund das Siebenbebirge  (Bild. J. Lamm)
Lebensraum des Dunklen Ameisenbläulings: Graben mit Gr. Wiesenknopf bei Ersdorf; im Hintergrund das Siebenbebirge (Bild. J. Lamm)

In Rheinbach und und Meckenheim geht die Niederheinische Bucht in die Eifel über. Am sogenannten Eifelfuss steigt das Gelände langsam auf über 300 üNN an. Intensiv bewirtschaftete Spalierobstanlagen in den Tieflagen werden dabei von z.T. artenreichem Grünland in den höheren Lagen abgelöst. Hier und an den Wegsäumen kommt als charakteristische Tierart noch der Dunkle Amiesenbläuling vor, dessen Bestände in NRW in den letzten Jahren stark rückläufig sind.

Blick vom Langenberg über Niederbachem auf das Siebengebirge (Bild K. Weddeling).
Blick vom Langenberg über Niederbachem auf das Siebengebirge (Bild K. Weddeling).

Östlich davon liegt das Drachenfelser Ländchen, eine vulkanisch geprägte Hügellandschaft mit Rodderberg und Dächelsberg. Im Umfeld diese beiden Anhöhen haben sich z.T. artenreiche Grünländer und Magerrasen mit Flügelginster und Orchideen erhalten.     

 

Blick vom Rodderberg auf die Stadt Bonn (K. Weddeling).
Blick vom Rodderberg auf die Stadt Bonn (K. Weddeling).