Heunutzung erhalten - Bekämpfung des Jakobskreuzkrauts am Segelflugplatz Eudenbach

Handarbeit war angesagt (Bild: K. Weddeling)
Handarbeit war angesagt (Bild: K. Weddeling)

Mitarbeiter der Station haben heute tausende Pflanzen des giftigen Jakobskreuzkrautes (Senecio jacobaea) auf dem Segelflugplatz bei Eudenbach ausgerupft, damit das Heu weiter an Nutztiere (Schafe, Rinder) verfüttert werden kann. Mit der Aktion untestützen wir - wie in den Vorjahren-  zwei örtliche Landwirte, die die Flächen mähen. Die Wiesen auf Segelflugplatz (ca. 40 ha) gehören zu den artenreichsten Grünlandflächen im Kreis, u.a. mit tausenden Knabenkräutern, Lungenenzian und Natternzungen, die auf der Roten Liste stehen. Ein Mahd dort ist überlebenswichtig für diese Arten, insofern muss Senecio hier eingedämmt werden.

Das Jakobskreuzkraut ist allerdings eine einheimische Pflanze, die eine wichtige Nektar- und Futterressource für viele Insekten darstellt. Sie hat - außerhalb von Heuwiesen - eine wichtige Funktion (z.B. als Wirtspfanze für den Jakobskreuzkraut-Bärenspinner) und soll dort auch erhalten bleiben.