Was es Neues gibt...

Mo

22

Mai

2017

Tag der Artenvielfalt in den Bot. Gärten Bonn

Bei strahlendem Sonnenschein lockte der Tag der Artenvielfalt Hunderte Besucher in die  Botanischen Gärten in Bonn. Unsere Station präsentierte Ihre Arbeit mit einem Infostand, im Vordergrund standen die Themen lokale Obstsorten und heimische Wildpflanzen.

Mo

15

Mai

2017

Wanderung "7 auf 1 Streich" im Siebengebirge

Blick vom Ölberg
Blick vom Ölberg

Lust auf viel Natur und Bewegung? Die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis bietet traditionell die beliebte Tour „7 auf 1 Streich“ an. Dahinter verbirgt sich eine Wanderung zu den bekanntesten Bergen des Siebengebirges.

 

Da Wolkenburg und Lohrberg gesperrt sind führt unsere Route über Drachenfels, Schallenberg, Geisberg, Löwenburg, Ölberg, Wasserfall, Rosenau, Nonnenstromberg und Petersberg.

Die Streckenlänge beträgt 22 km, die Anstiege summieren sich auf ca. 1.000 m. Unterwegs erfahren die Teilnehmer viel über Natur und Geschichte. Falls terminlich passend, werden wir auch eine Schafherde der Biologischen Station besuchen und uns Interessantes vom Schäfer Timm Freymann berichten lassen.

 

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Termin: Samstag, den 27. Mai 2017, 9.00 Uhr (ganztägig)

Treffpunkt: Königswinter, Eingang Nachtigallental

Mitbringen: Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, Getränke und Verpflegung (da keine Einkehr vorgesehen ist)

Teilnehmer: Erwachsene und Jugendliche (geübte Wanderer)

Höchstteilnehmerzahl: 30 Personen

Dauer: ganztägig

Leitung: Dr. Dieter Steinwarz (Diplom-Biologe), Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.

 

Anmeldung: Telefon 02243-847906 oder unter

steinwarz@biostation-rhein-sieg.de

Di

09

Mai

2017

Freiweilliger Amphibienschutz in Abgrabungen - Verband der Rohstoffgewinnung (VERO), Biol. Stationen und NABU unterschreiben gemeinsame Erklärung

Artenschutz und Rohstoffabbau müssen keine Gegensätze sein, im Gegenteil, vielfach sind Abbauflächen Hotspots der Biodiversität. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem NABU NRW und den rheinischen Biologischen Stationen hat der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. (VERO) seine Bereitschaft und Unterstützung von freiwilligen Artenschutzmaßnahmen in Abgrabungen (Sand-, Kies und Tongruben, Steinbrüche) erklärt. Er will die Mitgliedsbetriebe zu Maßnahmen motivieren, die über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus gehen. Zielarten sind v.a. Gelbbauchunke, Geburtshelfkröte und Kreuz- und Wechselkröte, für die ein Leitfaden (als pdf, 8 MB) entwickelt wurde, was Grubenbetreiber vor Ort für die Arten machen können. Fachlich unterstützt wird VERO dabei von den örtlichen  Biologischen Stationen und dem NABU-Landesverband. Hier der Text der Erklärung im Wortlaut (pdf). Unsere Station hat an der Leitfadenentwckling mitgearbeitet.  

Mi

03

Mai

2017

FRUCHTbare Zusammenarbeit: Pressekonferenz zum Obstsortenhandbuch

Zum Anbeißen knackig....Prof. Dr. Jürgen Rolle vom LVR (links), Staatssekretär Horst Becker (Mitte, MKULNV)  und Barbara Bouillon (rechts, Biol. Station Rhein-Sieg)
Zum Anbeißen knackig....Prof. Dr. Jürgen Rolle vom LVR (links), Staatssekretär Horst Becker (Mitte, MKULNV) und Barbara Bouillon (rechts, Biol. Station Rhein-Sieg)

Zur Vorstellung des neuen Sortenbuches "Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland -  neu entdeckt" hatten die Biologischen Stationen und der LVR alle Beteiligten und die Presse an den Löwenburger Hof im Siebengebirge eingeladen. Das Buch entstand aus einer mehrjährigen Zusammenarbeit von namhaften Pomologen, dreizehn biologischen Stationen im Rheinland und dem LVR. (Pressetext)

Di

02

Mai

2017

Neuauflage des Obstsortenhandbuches erschienen

Was länge währt wird endlich gut: das Handbuch lokaler und regionaler Obstsorten des Rheinlandes wurde - erheblich erweitert - neu aufgelegt. Das Werk geht auf eine mehrjährige Zusammenarbeit rheinischer  Biologischer Stationen und Obstexperten mit dem LVR zurück, der die Neuauflage auch finanziert und gefördert hat.

Der Band umfaßt jetzt 100 Sortensteckbriefe.

Gegen eine Schutzgebühr von 7 € (+ 3 € Versand) kann das Werk bei uns per Email bestellt werden. 

 

Mo

17

Apr

2017

Weidesaison hat begonnen

Auf einer Pflaumenwiese bei Troisdorf-Bergheim starten unsere Moorschnucken in die Weidesaison 2017 (Bild: K. Weddeling)
Auf einer Pflaumenwiese bei Troisdorf-Bergheim starten unsere Moorschnucken in die Weidesaison 2017 (Bild: K. Weddeling)

Di

04

Apr

2017

Ostern im Acker: Kiebitzbrutsaison hat begonnen

Früher als sonst: Ein Kiebitzgelege im Acker bei Heimerzheim (Bild: Klaus Weddeling)
Früher als sonst: Ein Kiebitzgelege im Acker bei Heimerzheim (Bild: Klaus Weddeling)

In den Bördegemeinden im Rhein-Sieg-Kreis hat die Kiebitzsaison begonnen. Früher als sonst waren Anfang April die ersten Gelege auf Rüben-, Erbsen oder Maisäckern  zu finden.

 

In Zusammenarbeit mit örtlichen Landwirten und der Kreisstelle Rhein-Sieg der Landwirtschaftskammer NRW versuchen Mitarbeiter der Station, vor der ersten Bodenbearbeitung die Gelege zu markieren, damit die Eier nicht zerstört werden.

 

Früher war der Kiebitz häufig, heute gibt es vermutlich weniger als 30 Brutpaare im Kreisgebiet. Die Vorkommen im Rhein-Sieg-Kreis liegen am Rande der Verbreitung in NRW.

 

Bitte melden Sie uns Bruten im Acker per Mail an: weddeling@biostation-rhein-sieg.de

     

Mi

29

Mär

2017

Kinderzimmerpflege für die Gelbbauchunke

FÖJler bei der Arbeit. Der Teich ist nun wieder für die Gelbbauchunke attraktiv (Bild U. Redeker)
FÖJler bei der Arbeit. Der Teich ist nun wieder für die Gelbbauchunke attraktiv (Bild U. Redeker)

Unser Pflegetrupp hat die Laichbecken der Gelbbauchunke gereinigt und so wieder für sie nutzbar gemacht. Der Froschlurch benötigt klare Gewässer, nach Möglichkeit ohne Libellenlarven, da diese die Kaulquappen fressen.  Die Biostation hat extra für Unken angelegte Tümpel im Schmelzbachtal, Mühlenbachtal und Krabachtal gereinigt und neu befüllt, in der Hoffnung, dass diese wieder von der gefährdeten Art wieder zum Laichen verwendet werden.

 

Fr

24

Mär

2017

Unter Schafen: Fotographin begleitet unseren Schäfer

Bild: Chantal Wolf
Bild: Chantal Wolf

Die Fotographin Chantal Wolf aus Buchholz hat unseren Schäfer Timm Freymann auf den Winterweiden begleitet und einige Eindrücke im Bild festgehalten. 

Do

16

Feb

2017

Platz für die Sonnenanbeterin: Maßnahmenplanung für die Mauereidechse

Immer wachsam: die Mauereidechse erreicht in Ennert und Siebengebirge die Nordgrenze ihrer natürlichen Verbreitung (Foto: K. Weddeling)
Immer wachsam: die Mauereidechse erreicht in Ennert und Siebengebirge die Nordgrenze ihrer natürlichen Verbreitung (Foto: K. Weddeling)

Im Auftag des Naturschutzgroßprojektes Chance7 erstellen Mitarbeiter der Biologischen Station derzeit das Feinkonzept für Maßnahmen zum Schutz der Mauereidechse (Podarcis muralis) an den Rheinhängen in Bad Honnef, Königswinter und Bonn. Auf der Agenda stehen u.a. die Instandsetzung und Optimierung von alten Weinbergsmauern, die Freistellung von Felsen und ggf. die Wiederansiedlung der Art an geeigneten Standorten.  Im Kölner Stadtanzeiger ist dazu auch ein Artikel erschienen.

Mo

06

Feb

2017

Licht und Luft für alte Obstbäume - Gehölzarbeiten in der Siegaue bei Bergheim

Viele Besucher der Ackerinsel bei Troisdorf-Bergheim fragen sich derzeit, was es mit den umfangreichen Gehölzarbeiten dort auf sich hat. Die Biologische Station stellt hier alte Obstbaumbestände frei, die von anderen Gehölzen beschattet werden. Die Flächen sollten danach wieder zu artenreichen Obstwiesen entwickelt und mit Schafbeweidung offengehalten werden. Die Arbeiten finden in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Stadt Troisdorf statt.

Gegen eine Spende kann ggf. Brennholz vor Ort abgeholt werden. Bitte sprechen Sie uns an (Tel. 02243-847906).

Do

05

Jan

2017

IGW 2017

Bereits zum 6. Mal ist unsere Biologische Station auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin dabei!

 

Vom 20.01. bis zum 29.01.2017 finden Sie uns in der Landeshalle Nordrhein-Westfalen (Halle 5.2a).

 

Wir stellen eine umfangreiche Präsentation mit über 200 Obstsorten vor, darunter viele regionale und seltene Sorten. Klangvolle Beispiele sind die Ölligsbirne, das Aegidienberger Seidenhemdchen oder der Tulpenapfel. Der Rhein-Sieg-Kreis ist der streuobstwiesenreichste Kreis in NRW. Die Obstsorten sind attraktiver Ausdruck für die natürliche Vielfalt in unserem Land.

 

Weitere Informationen erhalten die Besucher(innen) zu den Tätigkeiten der Biologischen Station sowie zum Netzwerk der Biologischen Stationen in Nordrhein-Westfalen.

 

Außerdem präsentiert die Biologische Station ihr Umweltbildungsprojekt „Obstwiesenpädagogik“, welches im Kreisgebiet erfolgreich an Grund- und weiterführenden Schulen umgesetzt wird.