Was es Neues gibt...

Di

17

Apr

2018

Kiebitz-Saison hat begonnen

Das erste markierte Gelege bei Morenhoven (Bild: K. Weddeling)
Das erste markierte Gelege bei Morenhoven (Bild: K. Weddeling)

Nach einer langen Kältephase hat die Kiebitzbrutsaion begonnen. Bei Morenhoven haben Mitarbeiter der Biol. Station das erste Nest gefunden. Zusammen mit den Landwirten versuchen wir, Gelege auf Sommerungen im Acker zu markieren, damit sie bei der Bodenbearbeitung ausgespart werden. Mit noch ca. 30 bekannten Brutpaaren sind die Kiebitzbestände seit langem stark rückläufig. Der Rhein-Sieg-Kreis liegt am Rande der Verbreitung des Kiebitzes in NRW 

Mo

26

Mär

2018

Amphibien im Acker - Masterarbeit untersucht Knoblauchkröte

Männchen der Knoblauchkröte (Pelobates fuscus, Bild. K. Weddeling)
Männchen der Knoblauchkröte (Pelobates fuscus, Bild. K. Weddeling)

Im Rahmen einer Masterarbeit untersucht die Biologische Station drei Kleingewässer in der Börde bei Heimerzheim. Ziel ist der Schutz der seltenen Knoblauchkröte, deren Bestand erfaßt werden soll.

Die Arbeit entsteht in Kooperation mit der landwirtschaftlichen Fakultät der Univ. Bonn.   

Mi

21

Mär

2018

Auf der Suche nach dem Biber an der Sieg

Fraßspuren an einer Weide
Fraßspuren an einer Weide

 

Auf die Suche nach dem Biber an der Sieg bei Siegburg haben sich heute morgen einige Mitarbeiter der Biostation gemacht. Ausgehend von einer der bereits vor einigen Tagen gesichteten Fraßspuren, wurde das Siegufer in Richtung Siegburg abgesucht. Es fanden sich an vielen Stellen weitere Fraßspuren des Bibers, die teilweise älter und teilweise frisch waren. Das Tier, welches plötzlich im Wasser von uns weggeschwamm, war aber leider nicht der erhoffte Biber, sondern ein Nutria.

Auch am Trerichsweiher wurde noch nach Spuren gesucht, dort gab es aber keine frischen Spuren vom Biber. Dafür eine sehr frühlingshaft gestimmte Vogelwelt!

 

So

11

Mär

2018

Amphibienwanderung hat begonnen

Bergmolchweibchen auf der Wanderung (Bild: K. Weddeling)
Bergmolchweibchen auf der Wanderung (Bild: K. Weddeling)

Nach Ende der Kälteperiode hat gestern die Amphibienwanderung richtig begonnen. Salamander, Molche, Frösche und Kröten machen sich auf den Weg zum Laichgewässer. Die Biologische Station unterstützt verschiedene Verbände und Institutionen (u.a. den Landesbetrieb Straßen) bei Aufbau und Wartung von Leiteinrichtungen an Straßen.

Do

08

Mär

2018

Neue Tümpel für die Gelbbauchunke: Biostation unterstützt Baumaßnahmen von Chance7 in Hennef

Baggern für den Naturschutz: Kleingewässeranlage (Bild: K. Weddeling)
Baggern für den Naturschutz: Kleingewässeranlage (Bild: K. Weddeling)

Heute haben Baumaßnahmen für die Gelbbauchunke in einem Naturschutzgebiet in Hennef begonnen. Im Auftrag des Projektes Chance7 baggert die Fa. Crämer & Wollweber dort über 30 Kleingewässer für die gefährdete Gelbbauchunke. Die Biostation unterstützt die Arbeiten im Rahmen der Vorplanung und der Bauleitung fachlich. Begleitende Gehölzarbeiten verbessern die Besonnung der Gewässer.   

Mo

26

Feb

2018

Landesnaturschutzgesetz und Rahmenvereinbarung – Gesetzliche Schutzbestrebungen für Obstwiesen

Obstwiese an der Löwenburg im Siebengebirge (Foto: Biologische Station)
Obstwiese an der Löwenburg im Siebengebirge (Foto: Biologische Station)

Das neue Landesnaturschutzgesetz sieht in § 42 einen gesetzlichen Schutz der Streuobstbestände vor, knüpft diesen jedoch an verschiedene Voraussetzungen. Parallel zum Gesetzgebungsverfahren wurde eine Rahmenmvereinbarung zwischen Naturschutzverbänden (NABU, LNU, SDW) sowie dem Rheinischen und Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband unterzeichnet, die sich ebenfalls dem Schutz der Obstwiesen widmet.

 

Ein gesetzlicher Schutz tritt erst in Kraft, wenn der Bestand an Obstwiesen nachweislich um weitere 5% abgenommen hat. Daher ist es notwendig, den aktuellen Bestand möglichst genau zu erfassen. Zunächst wurde das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) beauftragt, auf Basis einer Luftbildauswertung ein möglichst genaues Abbild des Bestandes zu entwickeln. Die vorliegenden Daten bedürfen aber einer Überprüfung und Ergänzung durch Ortskenner(innen) und gegebenenfalls auch vor Ort (Obstwiesenverifizierung). Dies soll unter Einbeziehung der Unterzeichner der Rahmenvereinbarung, Beteiligung der Kreise und kreisfreien Städte sowie unter Koordination durch die Biologischen Stationen erfolgen. Können die erforderlichen Kartierungen nicht durch das Ehrenamt allein umgesetzt werden, werden voraussichtlich die jeweiligen Biologischen Stationen dazu in die Lage versetzt. Die Biologische Station Rhein-Sieg hatte für den 23. Februar 2018 zu einer ersten Informationsveranstaltung eingeladen. Erfreulicherweise kamen 22 Personen, die sich an der Obstwiesenverifizierung im Rhein-Sieg-Kreis beteiligen möchten, weitere haben per e-mail ihr Interesse an einer Mitwirkung kundgetan.

 

Falls Sie sich beteiligen möchten, melden Sie sich bitte bei der Biologischen Station in Eitorf! Nur mit einer guten Datengrundlage werden wir den Schutz unserer Obstwiesen sichern können!

Anbei finden Sie für eine vertiefende Information die Präsentation vom Informationsabend als pdf-Datei.

 

Reges Interesse an der Obstwiesenerfassung (Foto: X. Scherz) )
Reges Interesse an der Obstwiesenerfassung (Foto: X. Scherz) )

Mo

26

Feb

2018

Rotmilanerfassung im Rhein-Sieg-Kreis 2015

Rotmilan (Foto: G. Hahn)
Rotmilan (Foto: G. Hahn)

Der Rotmilan (Abb.) ist eine der auffälligsten und charakteristischsten Vogelarten im Rhein-Sieg-Kreis.

 

Bereits in den Jahren 2004 und 2005 wurden durch die Biologische Station Rhein-Sieg umfangreiche Erfassungen vorgenommen. Diese wurden nun nach 10 Jahren in 2014/2015 mit gleicher Methodik wiederholt.

 

In einem ersten Schritt erfolgte eine Abfrage der Bürgerschaft, die dadurch umfangreich gewonnenen Daten waren Grundlage für die anschließenden Horst- und Revierkartierung durch beauftragte Ornithologen.

Der Rhein-Sieg-Kreis zählt danach zu den am bundesweit dichtesten mit Rotmilanen besiedelten Regionen. Landesweit stellt er das Dichtezentrum für diese geschützte Greifvogelart dar. Insgesamt wurden 123 Brut- bzw. Revierpaare nachgewiesen.

 

Der Rotmilan profitiert hier von einer oft noch kleinteiligen, grenzlinien- und reliefreichen Landschaftsstruktur (Abb.). Gefährdungen gehen insbesondere von einer zu intensiven Forstwirtschaft, der Bedrohung durch die Errichtung von Windkraftanlagen, den Bau von Straßen, Wohn- und Gewerbegebieten sowie einer in den Brutbereichen zu intensiven Freizeitnutzung aus.

 

Dem Rhein-Sieg-Kreis kommt für den Erhalt dieser regionalen Charakterart auch in bundesweiter Betrachtung eine herausragende Bedeutung zu. Dies ist bei künftigen Planungen unbedingt zu beachten!

 

Hier finden Sie ein Summary der gerade in Charadrius publizierten Untersuchung als pdf: Brune, J., Steinwarz, D., Hirschfeld, A., Skibbe, A. & Lampertz, S., 2017: Erneute Reviererfassung des Rotmilans Milvus milvus im Jahre 2015 im Rhein-Sieg-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zeigt gegenüber 2005 einen deutlichen Bestandsanstieg, Charadrius 53, Heft 3-4: 147-154.

 

Falls Sie diese komplett haben möchten, können Sie diese (Jahrgang 53, Heft 3-4) unter huisman-fiegen@nw-ornithologen.de zum Preis von € 10,00 bestellen. Weitere Informationen erhalten Sie jederzeit bei der Biologischen Station.

Der Rotmilan braucht strukturreiche Landschaften (hier bei Much; Bild: D. Steinwarz)
Der Rotmilan braucht strukturreiche Landschaften (hier bei Much; Bild: D. Steinwarz)

Fr

23

Feb

2018

AGA+ Konzert in der BioStation in Eitorf

Am Sonntag, 25.02.2018, 18:00 Uhr, spielt in der BioStation das Ensemble AGA+ auf. Es präsentiert sein neues Programm „Dance to me“.

 

Der Eintritt ist frei. Schauen Sie doch mal rein!

 

Do

22

Feb

2018

Biotoppflege am Eifelfuss

Waldrandarbeiten (Bild: D. Steinwarz)
Waldrandarbeiten (Bild: D. Steinwarz)

Der Eifelfuß südlich der Stadtzentren von Meckenheim und Rheinbach ist Lebensraum der in Nordrhein-Westfalen seltenen und geschützten Ameisenbläulinge der Art Maculinea nausithous (Dunkler Ameisenbläuling).

Diese Schmetterlinge besitzen einen komplizierten Lebenszyklus, in deren Zentrum Knotenameisen und das Rosengewächs Großer Wiesenknopf stehen.

Die Biologische Station betreut hier Grünlandflächen, auf denen der Ameisenbläuling wenn auch nur in geringer Individuenzahl vorkommt.

In größeren Abständen müssen seitlich in die Wiesen vordringende Gehölze zurück geschnitten werden.

Aktuell ist ein Landschaftspflegeunternehmen für die Biologische Station im Einsatz, um so die Lebensbedingungen für diese seltenen Falter aufrecht zu erhalten.

Im Sommer werden die Wiesen dann wieder von einem ortsansässigen Landwirt in unserem Auftrag gemäht. Die Mahdzeiträume sind dabei speziell auf den Lebenszyklus der Ameisenbläulinge abgestimmt.

Gehölzrückschnitt (Bild: D. Steinwarz)
Gehölzrückschnitt (Bild: D. Steinwarz)

Do

08

Feb

2018

Folgen Sie uns auf Twitter

Seit der IGW, der Grünen Woche in Berlin, berichten wir auch auf Twitter von unserer Arbeit.

 

Folgen Sie uns:

 

BiostationRSK

 

Di

06

Feb

2018

Landwirtschaft und Insektenvielfalt - Veranstaltungshinweis

Mi

31

Jan

2018

Straßensperrung für den Feuersalamander

Erstes Opfer:  bereits Anfang Januar wurde ein Salamander überfahren (Bild: K. Weddeling)
Erstes Opfer: bereits Anfang Januar wurde ein Salamander überfahren (Bild: K. Weddeling)

Ungewöhnlich früh hat in diesem Jahr die Amphibienwanderung begonnen, bedingt durch sehr milde Nachttemperaturen und Regen im Januar.

Um die große Feuersalamander-Population am Limersbach zwischen Hennef-Stein und Hennef-Striefen zu schützen, ist die Straße "Am Steiner Bruch" zwischen Anfang Februar und Mitte Mai abends und nachts für den Autoverkehr gesperrt, sofern die Temperaturen > 5°C liegen und es regnet (Bürgerinformation und Karte als pdf). Tagsüber und in Kältephasen ist die Straße ganz normal befahrbar. Auf Initiative von Anwohnern hat die Biol. Station zusammen mit der der Stadt Hennef die Sperrung organisiert. Wir danken allen betroffenen Bürgern für Ihr Verständnis und freuen uns über Mithilfe beim täglichen Auf- und Abbau der Sperren. Ansprechpartner: Klaus Weddeling & Dieter Steinwarz, Tel. 02243-847906 oder weddeling@biostation-rhein-sieg.de   

Sa

20

Jan

2018

Biologische Stationen auf der Grünen Woche 2018 in Berlin

Wir zeigen über 200 Obstsorten
Wir zeigen über 200 Obstsorten

Unsere Station vertritt in der Halle des Landes NRW die Biologischen Stationen auf der Grünen Woche in Berlin in der Zeit vom 19.-28.1.2018. Mit einer umfangreichen Obstsorten-ausstellung und umwelt-pädagogischen Aktionen stellen wir unsere Arbeit vor. Besuchen Sie uns in Halle 5.2 an Stand 151.

 

Die Obstsortenausstellung umfaßt derzeit über 200 Äpfel- und Birnensorten und bietet insbesondere Fachleuten aus Obstbaumschulen, aus Natur- und Landschaftsschutzinstitutionen und -verbänden eine Fülle von Informationen über alte, regionale, aber durchaus auch bundesweit vorkommende Apfel- und Birnensorten. Sie können sich diese anschauen, einige Sorten auch probieren und erfahren viel über Herkunft, Nutzbarkeit und sonstige Eigenschaften.

Fr

19

Jan

2018

LVR-Projekt: Obstwiesen-Renaissance rund um die Ville

Das Ziel sind artenreiche, gut gepflegte Streuobstwiesen
Das Ziel sind artenreiche, gut gepflegte Streuobstwiesen

Die Biologische Station setzt aktuell bis Ende 2020 mit der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft das Projekt „Obstwiesen-Renaissance rund um die Ville“ um. In diesem Zusammenhang werden Streuobstwiesen im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis erfasst, bewertet und Maßnahmen in Form von Obstbaumschnitten, Grünlandpflege und Neupflanzungen durchgeführt. Das Projekt wird vom LVR gefördert.

Besonders wertvolle Flächen werden durch die Aufnahme in KuLaDig der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Als Leitart von Streuobstwiesen soll der Steinkauz erfasst und für ihn Schutzmaßnahmen entwickelt werden. In Kooperation mit dem Naturpark Rheinland wird zudem eine „Apfelroute“ entwickelt, die den Besuchern alle Aspekte des regionalen Obstanbaus und den Lebensraum Obstwiese erlebbar macht.

Streuobstwiesen-Besitzer und -Interessierte können sich für allgemeine Beratung, die Durchführung von Obstbaumschnitten und Neupflanzungen jederzeit an die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V. wenden (Ansprechpartnerin: Corinna Dierichs, dierichs@biostation-rhein-sieg.de, Tel. 0 22 43 / 84 79 06).

 

So

07

Jan

2018

Land unter an Rhein und Sieg - Hochwasser entscheidend für die Ökologie von Auen

Kurz aber heftig: Hochwässer an der Sieg halten meist nur wenige Tage an (Bild: K. Weddeling)
Kurz aber heftig: Hochwässer an der Sieg halten meist nur wenige Tage an (Bild: K. Weddeling)

Derzeit zeigen sich Rhein und Sieg von ihrer wilden Seite. Innerhalb weniger Tage ist ihr Wasserstand rapide gestiegen und  Auwaldreste und Grünland wurden überschwemmt. Diese jährlichen Hochwässer sind prägend für Auen, sie steuern die kleinräumige Verbreitung typischer Tiere und Pflanzen. Gewässerwirtschaft und Naturschutz versuchen seit Jahrzehnten, den Flüssen mehr Raum zu geben. Extensive landwirtschaftliche Nutzung und intakte Auen sind dabei kein Gegensatz. In den Siegauen bewirtschaften zahlreiche Landwirte Auengrünland ohne Düngung und Pflanzenschutzmitteln als Ausgleichsflächen oder im Vertragsnaturschutz und erhalten so die jahrhundertealte Artenvielfalt.    

Fr

22

Dez

2017

Frohe Weihnachten .....

Wir wünschen allen Besuchern, Kollegen, Freunden und Partnern der Biologischen Station frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2018 und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in 2017.

 

Das Team der Biol. Station 

Mo

11

Dez

2017

Graffiti-Aktion - Die Biostation wird bunt...

Ein Graffiti entsteht: Semor's Arbeit von der kahlen Wand zum fertigen Bild (Foto: D. Steinwarz)
Ein Graffiti entsteht: Semor's Arbeit von der kahlen Wand zum fertigen Bild (Foto: D. Steinwarz)

In einer Graffiti-Aktion hat der Künstler Kai "Semor" Niederhausen aus Köln  eine kahle Außenwand am Gebäude der Biologischen Station in Eitorf neu gestaltet. Eine Obstwiese, eine Gelbbauchunke und ein Rotmilan verschönern nun unsere Station und machen auf unsere Arbeit aufmerksam. Parallel konnten 5 Jugendliche mit Flüchtlingshintergrund im Rahmen eines Workshops Leinwände mit Graffitis gestalten. Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über das Kreisjugendamt (Jugendhilfezentrum Eitorf), den Förderverein Jugend Eitorf und geringe Eigenmittel der Station. Für die Maßnahme an unserem denkmalgeschützten Gebäude war eine Genehmigung nach §9 DSchG erforderlich.  

Mi

06

Dez

2017

Hochzeitsbaum an der Löwenburg

Der Dreibock wird gebaut (Foto: X. Scherz)
Der Dreibock wird gebaut (Foto: X. Scherz)

Bei perfektem Wetter wurde auf die Obstwiese an der Löwenburg, unter Mithilfe der Mitarbeiter der Biologischen Station, ein Hochzeitsbaum gepflanzt. Diese Aktion war ein Geschenk der Brauteltern zur Hochzeit und beinhaltete das "Selbst-pflanzen" des Apfelbaumes sowie die weitere Pflege des Baumes für die nächsten 10 Jahre durch die Biostation.

Das frisch verheiratete Paar pflanzte den Baum eigenhändig und half ebenfalls beim Bau des Dreibocks zum Schutz des Baumes. Gepflanzt wurde ein Apfelbaum der Sorte "Luxemburger Triumph". Der Höhepunkt war sicher das Anbringen der Plakette mit den Informationen zum Hochzeitstag.

Einen gemütlichen Ausklang fand die schöne Aktion beim Anstoßen mit einem Gläschen Apfelsaft von den Streuobstwiesen der Biostation.

 

Wenn SIE auch einen Baum zu einem besonderen Ereignis verschenken oder pflanzen möchten, nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf! info@biostation-rhein-sieg-de

 

Mo

06

Nov

2017

Obsternte und Obstsammlung 2017

...der erste volle Container in Oberpleis
...der erste volle Container in Oberpleis

Unsere Obsternte in 2017 ist beendet. Trotz der Frühjahrsfröste konnten mehr als 40 t Äpfel geerntet werden. Das Obst wird von den Bad Hönninger Fruchtsäften in den nächsten Tagen abgeholt und zu unserem Saft verpresst und abgefüllt. Drei fast volle Container brachte allein die öffentlichen Obstsammlung in Eitorf und in Oberpleis.

Wir bedanken uns bei allen Anlieferern, bei bei der Fa. Baustoffe Klein in Oberpleis, bei der Fa. ZF Friedrichshagen AG in Eitorf und bei den Obstwarten im Rhein-Sieg-Kreis für die Unterstützung bei der Sammlung.  

 

Fr

27

Okt

2017

Über 50 neue Ringelnatterfunde

Neue und alte Fundorte von Ringelnattern im Rhein-Sieg-Kreis; im Linksrheinischen erscheint der Rhein-Sieg-Anzeiger nicht, daher fehlen hier Meldungen (Kartenlayout: Janina Zierul, Biol. Station)
Neue und alte Fundorte von Ringelnattern im Rhein-Sieg-Kreis; im Linksrheinischen erscheint der Rhein-Sieg-Anzeiger nicht, daher fehlen hier Meldungen (Kartenlayout: Janina Zierul, Biol. Station)

Nach zwei Berichten im Rhein-Sieg-Anzeiger über die größte heimische Schlange, die Ringelnatter, sind mehr als 50 neue Fundmeldungen bei der Biologischen Station eingegangen, viele mit Fotos und Videos. Die Barren-Ringelnatter (Natrix helvetica) und Übergangsformen mit der "normalen" Ringelnatter Natrix natrix sind dabei am häufigsten vertreten.  Viele Meldungen stammen aus naturnahen Gärten mit Teichen. Sie zeigen, dass auch Privatgärten dieser prachtvollen (und harmlosen!) heimischen Schlange einen guten Lebensraum bieten können.  Wir bedanken uns bei allen Meldern und freuen uns über weitere Hinweise (gern per Email an Klaus Weddeling).   

Ringelnatter am Siegufer bei Schladern. Das schöne Bild von Dieter Vollmer zeigt eine Übergangsform zwischen Barrenringelnatter und Nominatform (Bild: D. Vollmer)
Ringelnatter am Siegufer bei Schladern. Das schöne Bild von Dieter Vollmer zeigt eine Übergangsform zwischen Barrenringelnatter und Nominatform (Bild: D. Vollmer)

So

22

Okt

2017

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Projekt Chance 7

So

08

Okt

2017

Öffentliche Obstsammlung im Oktober 2017

Bringen Sie uns Ihre Äpfel!

Am 7. und 8. Oktober findet wieder unsere öffentliche Obstannahme in Eitorf und in Oberpleis statt. Wir tauschen dabei Äpfel von Streuobstwiesen gegen Saft (Ernte vom Vorjahr) im Verhältnis 10:1.

 

Obstannahme in Eitorf:

ZF Sachs AG, Bogestraße 50

Samstag, 07.10.2017, 14:00 bis 18:00 Uhr;

Sonntag,  08.10.2017, 10:00 bis 15:00 Uhr

 

Obstannahme in Oberpleis:

Baustoffe KLein, In der Brückenwiese 11 - 13

Samstag, 07.10.2017, 15:00 bis 18:00 Uhr;

Sonntag,  08.10.2017, 10:00 bis 15:00 Uhr

 

Anlieferung: tragbar verpackt (nicht "lose")

Für 100 Kilo erhalten Sie 10 Liter Saft (entspricht ca. €15,00; Pfand wird berechnet; Rückgabe der Flaschen an allen Getränkeläden möglich); Es wird nur gutes und ungespritztes Obst angenommen. 

So

01

Okt

2017

Sortenvielfalt und frischer Apfelsaft - Herbstfest im Botanischen Garten

Über 170 Sorten konnten die Besucher anschauen und z.T. auch kosten.
Über 170 Sorten konnten die Besucher anschauen und z.T. auch kosten.

Bei schönstem Herbstwetter präsentierte die Biologische Station ihre Arbeit beim Herbstfest der Botanischen Gärten in Bonn. Hunderte Besucher konnten frischen Apfelsaft kosten und sich über Obstsorten und Streuobstwiesenschutz informieren.

 

Mo

25

Sep

2017

Biologische Station unterstützt die Stadt Troisdorf bei der Anlage von artenreichem Grünland

Einsaatstreifen sollen bestehendes, artenarmes Grünland naturschutzfachlich aufwerten (Bild: K. Weddeling)
Einsaatstreifen sollen bestehendes, artenarmes Grünland naturschutzfachlich aufwerten (Bild: K. Weddeling)

Im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen unterstützt die Biologische Station die Stadt Troisdorf bei der Anlage und Einsaat von artenreichem Grünland bei Bergheim und Eschmar auf mehr als 2 ha Acker- und Grünlandflächen. Zum Einsatz kommt Regiosaatgut typischer Wildpflanzen von Wiesen in der Niederrheinischen Bucht. Anschliessend werden die Flächen von einem örtlichen Landwirt nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. 

Mi

20

Sep

2017

Sortenausstellung auf dem Hoffest

Sortenausstellung beim Hoffest (Bild U. Redeker).
Sortenausstellung beim Hoffest (Bild U. Redeker).

Im Rahmen des Hoffestes des Biolandhofes Hochgürtel hat die Biologische Station halt gemacht und einen Teil ihrer Sortenausstellung präsentiert. Die Besucher konnten am Sonntag in Wachtberg-Züllighoven die 140 verschiedenen Apfel- und Birnensorten bestaunen, die alle im Rhein-Sieg-Kreis zu finden sind. Auch konnten Obstbaumbesitzer ihre Obstsorten bestimmen lassen.

Mi

20

Sep

2017

Auf den Saft gekommen....

Gemeinsames Saftpressen in Meckenheim (Bild U.Redeker).
Gemeinsames Saftpressen in Meckenheim (Bild U.Redeker).

....hieß es am Samstag in Meckenheim auf unserer Wiese "Sortengarten". Etwa 40 Teilnehmer konnten sich rund um den Lebensraum Obstwiese informieren. Mit tatkräftiger Unterstützung des "Vereins zur Förderung und Pflege der Streuobstwiesen in Wachtberg", des NABU Bonn, der Bergischen Greifvogel Hilfe aus Rösrath und den Falknern von Skyhunters wurde den Teilnehmern die Obstwiese als Lebensraum näher gebracht. Dies war der erste Aktionstag im Rahmen des LVR-Projekts "Obstwiesenrenaissance rund um die Ville".

Dabei haben die Teilnehmer selbst Äpfel geerntet und diese vor Ort zu Saft verarbeitet und anhand von lebenden Steinkäuzen und Turmfalken typische Arten kennengelernt. Die Imkerei ist ein wichtiger Partner der Obstbauern und mit der Bestäubungsleistung der Bienen maßgeblich für den Ernteerfolg auf Obstwiesen verantwortlich.

Sa

16

Sep

2017

Herzliche Einladung zum Aktionstag "Obstwiesen-Renaissance rund um die Ville" in Meckenheim

Einmal Obst ernten wie früher? Saft selbst pressen? Oder etwas über die Pflanzen und Tiere der Obstwiesen erfahren und sie erleben? Die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis lädt zum Aktionstag im Sortengarten in Meckenheim-Merl am 16.09.2017 ein. Der Aktionstag ist Teil des Projekts „Obstwiesen-Renaissance rund um die Ville“ gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland und durchgeführt durch die Biologischen Stationen Bonn/Rhein-Erft und Rhein-Sieg.

 

Start des Aktiontags  ist 10:00 Uhr, Dauer bis ca. 16:00 Uhr. Ein anschließendes gemeinsames gemütliches Grillen schließt sich an.  An diesem Tag ist geplant, dass die Teilnehmer Obst selbst ernten und zu Saft pressen, die Vogelwelt der Streuobstwiese (u.a. den Steinkauz) kennenlernen, Nisthilfen bauen und auch Schafe als Teil der Bewirtschaftung erleben können.

 

Anmeldungen bei Ulrich Redeker: redeker@biostation-rhein-sieg.de bis zum 11.09.2017. Die Plätze sind begrenzt, jeder ist herzlich willkommen sich anzumelden.

 

 

So

03

Sep

2017

Ringelnattern gesucht....

Barren-Ringelnatter (c) Horst Stolzenburg
Barren-Ringelnatter (c) Horst Stolzenburg

Neue wissenschaftliche Untersuchungen von Kindler et al. 2017 (hier als pdf) legen nahe, dass die formenreiche Ringelnatter in mehrere Arten aufgeteilt werden sollte. Der Rhein-Sieg-Kreis liegt an der Verbreitungsgrenze zwischen der überwiegend westlich verbreiteten Barren-Ringelnatter (Natrix helvetica) und der eher nordöstlich häufigeren Nominatform Natrix natrix. Zwischen beiden Formen gibt es Übergänge/Hybride.

 

Um zu klären, welche Ringelnattern bei uns vorkommen, bitten wir um Fundmeldungen (genauer Ort und Datum) mit Foto des Kopfes und der Körperflanke an Klaus Weddeling:

weddeling@biostation-rhein-sieg.de 

 

Weitere Infos zum Thema finden Sie in einem Rundbrief des AK Amphibien Reptilien NRW (hier als pdf, ab S. 31) und in einem Beitrag im Rhein-Sieg-Anzeiger. 

Do

27

Jul

2017

Nachwuchs für die Knoblauchkröte

Auf in die Freiheit: die großen Kaulquappen kurz vor dem Aussetzen (Bild: K. Weddeling)
Auf in die Freiheit: die großen Kaulquappen kurz vor dem Aussetzen (Bild: K. Weddeling)

Die Knoblauchkröte gehört zu den seltensten Froschlurchen in NRW, sie ist vom Aussterben bedroht. Im Rhein-Sieg-Kreis beschränkt sich ihr Vorkommen auf drei Kleingewässer in einer Ackerlandschaft in Swisttal. Um der Art ein Überleben zu sichern, zieht die Biologische Station Bonn-Rhein/Erft seit mehreren Jahren Kaulquappen regionaler Herkunft unter gesicherten Bedingungen heran und setzt sie zur Stützung der Bestände in Vorkommensgebieten wieder aus. Heute wurden 500 Quappen in ein neues Laichgewässer in der Nähe der bestehenden Tümpel bei Swisttal eingesetzt. Die Tiere werden in Kürze die Metamorphose beenden und in wenigen Jahren hoffentlich als laichbereite Adulttiere zum Gewässer zurückkehren.

 

Wir danken den Bonner Kollegen für die Nachzucht und der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises für die Anlage des neuen Gewässers und die Genehmigung zum Aussetzen der Tiere.  

 

Weitere Infos zur Knoblauchkröte finden Sie hier  (Tagungsband des LANUV 2016, 40 MB)

Mi

05

Jul

2017

Jakobskreuzkrautbekämpfung am Segelflugplatz Eudenbach - Biostation unterstützt Landwirte

Handarbeit: Mitarbeiter der Biologischen Station im Einsatz
Handarbeit: Mitarbeiter der Biologischen Station im Einsatz

Blumenbunte Wiesen auf über 30 ha - Lebensraum zahlreicher Schmetterlinge, Vögel und seltenen Pflanzen wie Lungeneinzian, Knabenkraut u.v.a.m - das macht den Wert des Segelflugplatzes in Eudenbach - an der Landesgrenze zu RLP - aus.

Damit das so bleibt, müssen ortliche Landwirte dort regelmäßig mähen und Heu machen. In den vergangenen Jahren nahm aber das giftige Jakobskreuzkraut so stark zu, dass das Heu teilweise nicht mehr verwendbar war.  Neun Mitarbeiter der Biologischen Station haben heute vor der Mahd händisch tausende Pflanzen ausgerissen und entsorgt, um über die Verwertung des Heues eine wirtschaftliche Pflege des Grünlandes zu ermöglichen. 

Do

29

Jun

2017

Was blüht denn da? Stadt Troisdorf sät Blumenwiese ein

Noch dominieren einjährige Arten wie Mohn und Kornblume das Bild
Noch dominieren einjährige Arten wie Mohn und Kornblume das Bild

Auf Initiative des Rates hat die Stadt Troisdorf auf Zierrasenflächen an der Burg Wissem zwei je 100 qm große Blumenwiesen eingesät; Betreut  wurde die Maßnahme von Frau Zweiböhmer und Frau Tesch vom Grünflächenamt; Klaus Weddeling, Mitarbeiter der Biologischen Station hat die Anlage der Flächen, die Saatgutauswahl und Aussat fachlich unterstützt.

Zum Einsatz kam Regiosaatgut, das über die Fa. Rieger-Hofmann bezogen wurde.

Derzeit blühen beide Flächen prachtvoll weiß von Schafgarbe, rot von Klatschmohn und blau von Kornblume. Mohn und Kornblume sind einjährig und werden in den Folgejahren mehrjährigen Arten wie Flockenblume und Margerite Platz machen.   Ab Ende Juli werden Sie einmal gemäht, um im Spätsommer erneut zur Blüte zu kommen. 

Mo

26

Jun

2017

Schaf-Salami von Naturschutzflächen

Ab sofort bieten wir in limitierter Stückzahl Schaffleisch-Salami und Knacker/Schaffleischmettwürstchen von unseren Moorschnucken und Skudden an. Mit dem Kauf unterstützen Sie unsere Naturschutzarbeit. Die Tiere weiden auf extensiven Grünlandflächen v.a. in Naturschutzgebieten im Rhein-Sieg-Kreis.

  • Salami: vakuumiert, mit geringer Schweinbeimischung: 12,50 Euro pro Stück
  • Knacker/Schafmettwürstchen sind leider schon ausverkauft

Die Wurst kann bei uns per eMail vorbestellt und nach Absprache in Eitorf abgeholt werden.

Weidefläche im Krabachtal
Weidefläche im Krabachtal

Mi

14

Jun

2017

Nachklang zu Exkursionen im Frühjahr

Am 29.April erwanderten sich zahlreiche Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Hennef das Krabachtal und seine Umgebung. Dr. Steinwarz erläuterte den Teilnehmern die geologische Entstehung und kulturhistorische Entwicklung der Landschaft und berichtete über die Naturschutzaktivitäten in dieser Region. Besucht wurden im Tal die Betriebsflächen der Biologischen Station, Schäfer Sven Kämena erläuterte den interessierten Teilnehmer(innen) die Flächenpflege mit den Moorschnucken.

 

„7 auf 1 Streich“, dies steht für eine ambitionierte Wanderung über alle „großen 7“ des Siebengebirges. Am 27. Mai starteten 24 Naturbegeisterte zu dieser großen Runde. Da Wolkenburg und Lohrberg gesperrt sind, ging es über Drachenfels, Geisberg, Schallenberg, Löwenburg, Ölberg, Rosenau, Nonnenstromberg und Petersberg. Unterwegs bekamen die Wanderer von Dr. Steinwarz viele Informationen zur Natur des Siebengebirges sowie zur Geologie und Naturschutzgeschichte. Auf der Mondscheinwiese zwischen Nonnenstromberg und Petersberg wartete Schäfer Timm Freymann und erläuterte den Teilnehmer(inne)n die Flächenpflege der Biologischen Station mit Merinolandschafen.

 

Wer die Route nachgehen möchte: eine Karte ist im Download zu bekommen

7 auf 1 Streich: der letzte Berg (Petersberg) ist geschafft
7 auf 1 Streich: der letzte Berg (Petersberg) ist geschafft

Mi

07

Jun

2017

Freiwilliger Artenschutz: Kiesunternehmer Franz Limbach aus Troisdorf macht mit

Freuen sich über Maßnahmen (v.l.n.r.): H.-W. Rauer, A. Krion (NABU Rhein-Sieg), D. Tigges (VERO), F. Limbach (Unternehmer), H-G. Steinheuer (Untere Naturschutzbehörde), R. Benger (VERO) und K. Weddeling (Biol. Station); Bild: D. Krantz KSTA
Freuen sich über Maßnahmen (v.l.n.r.): H.-W. Rauer, A. Krion (NABU Rhein-Sieg), D. Tigges (VERO), F. Limbach (Unternehmer), H-G. Steinheuer (Untere Naturschutzbehörde), R. Benger (VERO) und K. Weddeling (Biol. Station); Bild: D. Krantz KSTA

Als erster Betrieb im Rheinland macht der Unternehmer Franz Limbach aus Eschmar mit beim Projekt von VERO, dem NABU und den Biologischen Stationen zum freiwilligen Amphibienschutz in Abgrabungen.

In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises legt er - zusätzlich zu seinen gesetzlichen Verpflichtungen - Tümpel für Kreuz- und Wechselkröten an. Mehr zum Projekt finden Sie hier und in einem Bericht im Rhein-Sieg-Anzeiger.     

Mo

22

Mai

2017

Tag der Artenvielfalt in den Bot. Gärten Bonn

Bei strahlendem Sonnenschein lockte der Tag der Artenvielfalt Hunderte Besucher in die  Botanischen Gärten in Bonn. Unsere Station präsentierte Ihre Arbeit mit einem Infostand, im Vordergrund standen die Themen lokale Obstsorten und heimische Wildpflanzen.

Mo

15

Mai

2017

Wanderung "7 auf 1 Streich" im Siebengebirge

Blick vom Ölberg
Blick vom Ölberg

Lust auf viel Natur und Bewegung? Die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis bietet traditionell die beliebte Tour „7 auf 1 Streich“ an. Dahinter verbirgt sich eine Wanderung zu den bekanntesten Bergen des Siebengebirges.

 

Da Wolkenburg und Lohrberg gesperrt sind führt unsere Route über Drachenfels, Schallenberg, Geisberg, Löwenburg, Ölberg, Wasserfall, Rosenau, Nonnenstromberg und Petersberg.

Die Streckenlänge beträgt 22 km, die Anstiege summieren sich auf ca. 1.000 m. Unterwegs erfahren die Teilnehmer viel über Natur und Geschichte. Falls terminlich passend, werden wir auch eine Schafherde der Biologischen Station besuchen und uns Interessantes vom Schäfer Timm Freymann berichten lassen.

 

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Termin: Samstag, den 27. Mai 2017, 9.00 Uhr (ganztägig)

Treffpunkt: Königswinter, Eingang Nachtigallental

Mitbringen: Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, Getränke und Verpflegung (da keine Einkehr vorgesehen ist)

Teilnehmer: Erwachsene und Jugendliche (geübte Wanderer)

Höchstteilnehmerzahl: 30 Personen

Dauer: ganztägig

Leitung: Dr. Dieter Steinwarz (Diplom-Biologe), Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.

 

Anmeldung: Telefon 02243-847906 oder unter

steinwarz@biostation-rhein-sieg.de

Di

09

Mai

2017

Freiweilliger Amphibienschutz in Abgrabungen - Verband der Rohstoffgewinnung (VERO), Biol. Stationen und NABU unterschreiben gemeinsame Erklärung

Artenschutz und Rohstoffabbau müssen keine Gegensätze sein, im Gegenteil, vielfach sind Abbauflächen Hotspots der Biodiversität. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem NABU NRW und den rheinischen Biologischen Stationen hat der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. (VERO) seine Bereitschaft und Unterstützung von freiwilligen Artenschutzmaßnahmen in Abgrabungen (Sand-, Kies und Tongruben, Steinbrüche) erklärt (s. Pressebericht von VERO). Er will die Mitgliedsbetriebe zu Maßnahmen motivieren, die über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus gehen. Zielarten sind v.a. Gelbbauchunke, Geburtshelfkröte und Kreuz- und Wechselkröte, für die ein Leitfaden (als pdf, 8 MB) entwickelt wurde, was Grubenbetreiber vor Ort für die Arten machen können. Fachlich unterstützt wird VERO dabei von den örtlichen  Biologischen Stationen und dem NABU-Landesverband. Hier der Text der Erklärung im Wortlaut (pdf). Unsere Station hat an der Leitfadenentwckling mitgearbeitet.  

Mi

03

Mai

2017

FRUCHTbare Zusammenarbeit: Pressekonferenz zum Obstsortenhandbuch

Zum Anbeißen knackig....Prof. Dr. Jürgen Rolle vom LVR (links), Staatssekretär Horst Becker (Mitte, MKULNV)  und Barbara Bouillon (rechts, Biol. Station Rhein-Sieg)
Zum Anbeißen knackig....Prof. Dr. Jürgen Rolle vom LVR (links), Staatssekretär Horst Becker (Mitte, MKULNV) und Barbara Bouillon (rechts, Biol. Station Rhein-Sieg)

Zur Vorstellung des neuen Sortenbuches "Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland -  neu entdeckt" hatten die Biologischen Stationen und der LVR alle Beteiligten und die Presse an den Löwenburger Hof im Siebengebirge eingeladen. Das Buch entstand aus einer mehrjährigen Zusammenarbeit von namhaften Pomologen, dreizehn biologischen Stationen im Rheinland und dem LVR. (Pressetext)

Di

02

Mai

2017

Neuauflage des Obstsortenhandbuches erschienen

Was länge währt wird endlich gut: das Handbuch lokaler und regionaler Obstsorten des Rheinlandes wurde - erheblich erweitert - neu aufgelegt. Das Werk geht auf eine mehrjährige Zusammenarbeit rheinischer  Biologischer Stationen und Obstexperten mit dem LVR zurück, der die Neuauflage auch finanziert und gefördert hat.

Der Band umfaßt jetzt 100 Sortensteckbriefe.

Gegen eine Schutzgebühr von 7 € (+ 3 € Versand) kann das Werk bei uns per Email bestellt werden.